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Cruising South Africa – Robben Island

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Einer der Gründe, für die Zuma am 22. April gewählt werden wird, ist seine Autorität als ehemaliger Widerstandskämpfer und politischer Gefangener. Im Gegensatz zum amtierenden Präsident Thabo Mbeki, der 1990 aus dem Exil in England zurückkehrte, saß Zuma in den 60ern und 70ern 10 Jahre lang auf Robben Island. Mandela saß hier 18 Jahre. Mit dem Boot fährt man vom Hafen in Kapstadt ab, um zum südafrikanischen Alcatraz zu gelangen. Nach einer abenteuerlichen Sicherheitskontrolle dauert es 40 Minuten. Wir geraten auf den Bus, in dem eine Gruppe von freiwilligen irischen Helfern, die Township-Häuser aufbauen, sich bemüßigt fühlen, dem Guide am Ende ein irisches Ständchen zu bringen. Wir sehen  verlassene Häuser, eine ehemalige Kirche für Leprakranke, eine weitere Kirche, in der Paare aus Kapstadt besonders gerne heiraten, eine Moschee, eine alte britische Militärstation. Im Gefängnis werden wir von einem ehemaligen Gefangenen in Empfang genommen, der uns die Abläufe im Gefängnis erklärt. Vor Mandelas Zelle entsteht Stau. Auf dem Rückweg stehen wir draußen neben dem Kapitän der Fähre. Am Quai steht eine Gruppe mit PAC-T-Shirts (Pan African Congress) im Toyi-Toyi-Schritt. Der Kapitän an der Reling schüttelt den Kopf. “You’re staying Johannesburg? That’s where they’re throwing bricks at cars! You know, Apartheid was bad, but now…”

Geschrieben von aflecks

April 12, 2009 um 11:21 pm

Veröffentlicht in Kapstadt lesen, Kapstadt sehen

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