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They abolished the death sentence

mit einem Kommentar

Die Fahrt nach Pretoria ist länger geworden. Im gesamten Johannesburger Raum und Umgebung scheinen alle Autobahnen in Baustellen verwandelt. Alle Straßen werden für 2010 aufpoliert. Morgens und am frühen Abend braucht man 2 bis 4 Stunden für eine Strecke, die man bei freien Straßen in 40 Minuten schaffen kann. Die Kilometer, die man in Johannesburg und Pretoria hinter sich bringen muss, scheinen auch der Polizei zu schaffen zu machen: Im Radio höre ich, dass in Pretoria gegen Ende des Monats in einer Polizeistation die Polizisten nicht mehr mit ihren Autos ausrücken wollten, da eine neue Regelung ihnen auferlegte, dass sie jegliche Kilometerkosten, die ein monatliches Limit von 2500 km übersteigen, aus der eigenen Tasche bezahlen müssten. Natürlich wollte man auf diese Weise den privaten Gebrauch von Dienstfahrzeugen begrenzen. Resultat war allerdings, dass die Polizisten nicht bereit waren, Einsätze zu fahren.

Vor dem Eingang des Nationalarchivs in Pretoria erkläre ich jeden Morgen aufs Neue, dass die Seriennummer meines Macbooks nicht außen auf dem Computer draufsteht. Das Sicherheitspersonal wechselt von Tag zu Tag, jeden Tag fülle ich aufs Neue ein DINA 4-Blatt aus, mit Adresse, Aufenthaltsgrund, warum mein Computer keine Seriennummer hat, wo ich telefonisch erreichbar bin. Ein ähnliches Formular fülle ich auch drinnen im Archiv noch einmal aus. Eines Morgens winkt mich der Sicherheitsmann vor dem Archiv durch. “Oh, so you trust me by now?” grinse ich ihn an. “No, we don’t have any sheets left.”

Meine Damen im Archiv – wir kennen uns nun schon seit 4 Jahren – sind enttäuscht, dass ich so wenig Zeit bei ihnen verbringe. Schließlich haben sie meine Lieblingskekse für mich parat, die Kaffeepausen werden ausgedehnt. Dass mein Aufenthalt auch mit Forschung zu tun hat, tritt etwas in den Hintergrund. Was den Tatbestand fast trifft: Eigentlich habe ich mehr im anderen Archiv zu erledigen als in Pretoria. Ich sehe mir noch ein paar Aufnahmen an, höre ein paar Audiokassetten der Anhörungen – aber mein eigentlicher Daseinsgrund ist, den Damen deutlich zu machen, dass ich die DVD-Kopien brauche und mit nach Hause nehmen muss. Die Kopien, die ich im November letzten Jahres und im April diesen Jahres bei ihnen in Auftrag gegeben habe. Und in der Tat – die physische Präsenz scheint zu wirken. Jeden Tag frage ich, ob sie den Kopierbeauftragten bereits erreicht hätten. Eine Frage, die ich ihnen auch ein paar Mal schon per Email gestellt hatte, ohne Antwort.  Vor zwei Tagen habe ich eine Rechnung von einer Regierungsstelle bekommen über die DVDs – gutes Zeichen! Wenn ich schon für die DVDs bezahle, müssten sie ja auch existieren.

Während ich auf den Aufnahmen die damaligen Commissioners sehe, laufen in Südafrika die Verhandlungen über die Ernennung der Verfassungsrichter. Zwei der ehemaligen Commissioners, Dumisa Ntsebeza und Sisi Khampepe, sind im Rennen. Es ist interessant zu sehen, was für Karrieren aus dieser Kommission hervorgegangen sind. Auf der Shortlist der Verfassungsrichter, die von einer Kommission angehört werden, ist ansonsten lediglich ein weißer Richter dabei. Besagte Liste enthält sieben Namen, vier Verfassungsrichterposten sind zu haben. Präsident Zuma hat seinem Wunsch Ausdruck verliehen, besonders schwarze Frauen in das höchste Richteramt zu ernennen. Beifall hatte seine Entscheidung ausgelöst, Richter Hlophe nicht in den engeren Kreis der Kandidaten aufzunehmen: John Hlophe, Western Cape Judge President, war während des Korruptionsprozesses gegen Jacob Zuma der Einflussnahme auf die dem Prozess vorsitzenden Richter angeklagt. Einflussnahme im Sinne des ANC. Er galt als heißer Kandidat für das Amt eines Verfassungsrichters, die vom Präsidenten ernannt werden. Dass er nicht mehr auf der Shortlist ist, wertet die Allgemeinheit als ein statuiertes Exempel im Kampf gegen Korruption und Vetternwirtschaft. Überhaupt scheint man allgemein sehr zufrieden mit Herrn Zumas Performance bis jetzt: Was seine Skandale um Polygamie, Aids und Korruption angeht – he’s been keeping a low profile. Mit Wohlwollen hat man die Ernennung der Minister aufgenommen. Der Eindruck scheint verbreitet, dass er lediglich seine Experten um ihn herum koordiniert und ansonsten einen sehr viel weniger autokratischen Führungsstil praktiziert als Mbeki.

Zu diesem “low profile” kontrastiert die immer noch währende prominente Präsenz von Julius Malema, Präsident der ANC Youth League, auf dem politischen Spielfeld. Eine Pöbeler vor dem Herrn, dessen Aussagen vor allem Provokation hervorrufen. “You’re either African, or you’re out.” Er wettert gegen die so genannten “coconuts”: schwarze Mittelklasse, die eine englische Ausbildung erhält und insofern außen zwar schwarz, innen aber weiß ist. Not African enough. Malema selbst hat wenig Zeit an Ausbildungsorten verbracht. Er hat kein Abitur. “Certainly, in a number of cases, he does go overboard as a young man,” gab Zuma diese Woche zu. Aber man könnte ihn durchaus zu einem politischen Führer machen. In jedem Fall überlässt man ihm besonders gerne die Aufgabe des Provokateurs, der noch ein bisschen grün hinter den Ohren ist.

Malemas Beleidigungen sind legendär: In einer Auseinandersetzung mit der Democratic Alliance beschimpfte er Helen Zille als “racist little girl”, ihren Vize Joe Seremane als “Helen Zille’s little garden boy”. Den Vorsitzenden der anderen Oppositionspartei Congress of the People (COPE) Mbhazima Shilowa degradierte er zum “security guard”. Im Moment steht er vorm Equality Court und muss sich für die Bemerkung verantworten, dass die Frau, deren Vergewaltigung Präsident Zuma noch vor einem Jahr angeklagt war (die Anklage wurde fallen gelassen), doch Spaß an der Sache hatte. Im Februar musste er sich offiziell bei der damaligen Erziehungsministerin Naledi Pandor entschuldigen für seine Kommentare über ihren “fake accent”.

Man fragt sich vor diesem Hintergrund, was eigentlich aus den fremdenfeindlichen Übergriffen hier vor Ort geworden ist. Es scheint sie noch zu geben – so I am told – aber es wird nicht mehr darüber berichtet. Alltagsunruhen, sozusagen. Zum Alltag der Polizei muss man wohl auch den Fortgang des Falls meines Mitbewohners G zählen. Manch einer erinnert sich an die Serie von Überfällen und Diebstählen, die er im März und April erlitt. Ich bin mir nicht sicher, ob es seine “street wisdom” gesteigert hat. Erst letzte Woche wurde wieder seine Tasche aus dem Auto geklaut  – aus dem unabgeschlossenen Auto (“I just wanted to hop into the store and say hello to my friend!”) und natürlich war zufälligerweise alles in dieser Tasche, vom Reisepass über das Portemonnaie bis zum iPod. Aber davon abgesehen, erscheint mir besonders interessant, dass die Polizei ihn ein paar Wochen nach dem Einbruch in sein Auto im April anrief und sagte, man hätte Diebstahlgut gefunden. Ob er die Seriennummern der Geräte hätte, um sie als seine reklamieren zu können. Nein, die hatte er nicht. Das Gespräch endete abrupt damit, dass die Polizeibeamtin sagte, da hätten sie sich wohl dann geirrt. Es wäre doch nichts gefunden worden. G wurde sauer und fuhr zu der Polizeistation. Um festzustellen, dass seine Akte, in der er den Fall zu Protokoll gegeben hatte, nicht mehr existierte. Es sei auch kein Diebesgut gefunden worden. Niemand wüsste von einem gerade erfolgten Anruf oder von aufgefundenem Diebesgut, seine Anzeige sei gerade ja noch nicht einmal auffindbar. Was nicht durch Seriennummern reklamierbar ist, landet offensichtlich in der polizeieigenen Schatzkammer.

Die neue Anti-Crime-Initiative von Zuma lautet kurz: im Zweifel schießen. Schießen, sobald ein Verdächtiger eine Waffe hat oder zu einer Waffe greift. “If you take a gun out to me, that intent is more than clear. The next thing the criminal is going to [do is] shoot at me. That intent is very clear … police must then act to protect themselves and the innocents.” So der Präsident auf einer Polizeiveranstaltung letzte Woche. G regt sich furchtbar auf: “So whenever a policeman shoots somebody, he will be in the right!”  Marieta und Freek machen mir deutlich, wie sehr sie diese Law & Order-Politik begrüßen: “They abolished the death sentence, so they must do something to scare the criminals off.”

30jan09xzapiro

Geschrieben von aflecks

Oktober 3, 2009 um 8:31 pm

Back at Wits

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“Niemand hat die Absicht, eine Mauer zu errichten” steht auf dem Stück Betonmauer, welches mitten auf dem Campus der Wits University steht. Eine kleine Bühne ist davor aufgebaut, ein junger Gitarrist singt, der ein bisschen aussieht wie Janis Joplin, allerdings mit einer weicheren Stimme. “End the Cold War against students / moratorium on fees increases now!” hat jemand unter die deutsche Aufschrift gesprüht. Fast jeden Tag gibt es Studentenansammlungen, die gegen die Erhöhung von Studiengebühren protestieren, Lehrveranstaltungen blockieren – und offensichtlich nichts erreichen. Großer Lärm, Konzerte, Spiele auf dem Campus – alles aus Protest. Die Universitätsleitung will nicht wirklich verhandeln, da sie die Studentenvertreter nicht anerkennen.

Seit ich letztes Jahr das erste Mal im South African History Archive (SAHA) war, versuche ich, Zugang zu den Akten von Yasmina Sooka zu bekommen. Sie war eine der 17 Commissioners, die der Wahrheitskommission vorsaßen. Eine der sehr prominenten Wortführer, wenn es um Menschenrechte geht. Yasmina Sooka überantwortete ihre gesamten Unterlagen dem Nationalarchiv, wie es gesetzlich geregelt war – bestand aber darauf, dass SAHA, ein aus der Widerstandsbewegung UDF hervorgegangenes unabhängiges Archiv, Kopien aller Unterlagen erhält. Wenn man im Nationalarchiv war, weiß man, was der Hintergrund sein könnte: Hier sind keine internen Dokumente ohne die Zustimmung des Justizministeriums zugänglich. Obwohl sich SAHA die Zugänglichkeit zu Informationen als Prämisse gesetzt hat und sich damit oft in einer rechtlichen Grauzone bewegt, sind bestimmte Akten offenbar dennoch zu heikel, um sie freizugeben. Das Archiv hat mir wiederholt mitgeteilt, dass man sich im Zuge meiner Anfrage mit dem Nationalarchiv und dem Department of Justice zusammensetzen würde, um zu bestimmen, welche Teile der Sammlung für mich zugänglich sein würden und welche nicht. Nach einem Jahr Warten hat das Archiv mir nun zu verstehen gegeben, dass man immer noch nicht weitergekommen sei – aber ich solle doch einfach reinschauen und es nur nach Rücksprache verwenden. Nach einem Jahr Warten. Ist es Beharrlichkeit, die sich auszahlt?

Oder Willkür? Auf meine Anfrage beim Department of Justice vor zwei Monaten, an wen ich meinen Antrag auf Akteneinsicht bezüglich der internen Dokumente für verschiedene Beispielfälle richten sollte, werde ich abgewiesen mit dem Hinweis, für Nicht-Südafrikaner sei es sowieso nicht möglich, Akteneinsicht zu erhalten, das stünde so im Promotion of Access to Information Act (PAIA). Davon hatte ich noch nicht gehört. Ich wende mich an SAHA, dessen Zuständigkeit sich auch auf die Unterstützung bei Anträgen auf Akteneinsicht erstreckt. Kopfschütteln bei den Mitarbeitern: nein, das stünde so nicht im PAIA, aber es sei nicht das erste Mal, dass sie das hören würden, dass das Justizministerium versucht, sich auf diese Art Mehrarbeit zu ersparen. Der Antrag läuft nun auf ihren Namen.

Ich frage Fritz von SAHA, wann ich denn mit einem Bescheid rechnen könnte. Er lacht. Die gesetzlich festgelegte Frist würde drei Monate betragen. Sie hätten gerade einen Bescheid bekommen für einen Antrag, den sie vor zweieinhalb Jahren gestellt hätten. Das sei ein großer Erfolg, denn es sei der erste positive Bescheid seit Jahren. Ich schlucke. Aber Fritz ist zuversichtlich: Gegen Ende des Jahres sollte ich eine Antwort erhalten. Ich schlucke noch einmal. Wie soll ich die Akten dann einsehen, wenn ich Zugang erhalte? Ich kann Ende des Jahres nicht schon wieder nach Südafrika fliegen. Er schaut mich verwundert an. Sie könnten mir doch Kopien schicken. Kopien? Per Post? Von unter Verschluss gehaltenen Akten, die nur auf Antrag zugänglich sind und deren Antragsbearbeitung zweieinhalb Jahre dauert??? Ja, das sei kein Problem.

Geschrieben von aflecks

September 29, 2009 um 5:51 pm

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At the Battery Centre in Kliptown

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Und hier ein paar bewegte Kliptown-Schnipsel:

     
    

Geschrieben von aflecks

April 28, 2009 um 2:27 pm

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It’s our show

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27. April 2009

Während die Wahlen das öffentliche Leben der letzten Wochen bestimmt haben, ist mein Leben vor allem von der Suche nach den Wegen von “Wahrheit” geprägt gewesen. Das Nationalarchiv in Pretoria ist voller Geschichten. Leider sind nicht alle zugänglich. Je mehr Interviews ich führe, desto mehr bekomme ich den Eindruck, dass mein Forschungsgegenstand einer Hydra gleicht, in seiner damaligen Konstitution aber auch in meinem hypothetischen Versuch, ihn als Gegenstand einzugrenzen. Sobald man meint, einen Aspekt einigermaßen erfasst zu haben, taucht in einem Gespräch der Hinweis darauf auf, dass alles ganz anders war. Das historiographische Projekt, welches die Wahrheitskommission darstellt – Südafrika eine neue Geschichte geben – ist in sich historisch und entsprechend nur im Zusammendenken mit der jeweiligen Quelle – sei es ein ehemaliger Mitarbeiter, eine Aufnahme oder ein Dokument – zu begreifen. Ich versuche mich, an das Material zu halten. Jedoch schafft das Archiv in drei Monaten nicht, mir die Kopien zu erstellen, auf die ich für meine Arbeit so dringend angewiesen bin.

Meine Archivarinnen schenken mir zum Trost Schokoladenkekse zum Abschied. Sie versprechen mir, die Kopien in den nächsten Monaten fertig zu bekommen. Und sie freuen sich auf das nächste Mal, wenn sie mit mir Kaffee trinken. Sie erzählen von ihren Kindern, die sie beide auf Englisch erziehen, obwohl sie selbst afrikaanssprachig sind. Mit Englisch hätten sie einfach bessere Aussichten auf eine gute Ausbildung, meinen sie einstimmig. Beide Kinder sprechen kein Afrikaans. Zahira zögert noch, ob sie ihre Tochter auf die deutsche oder holländische Schule schicken soll.

Der Monat hat seine Einbrüche, im wahrsten Sinne des Wortes. Carolas Auto wird aufgebrochen und das Radio gestohlen. Gs Autotür finden wir aufgebogen vor, als wir von einem Kneipengang in Melville zurückkehren. Die Ausbeute ist gewaltig: zwei Handys, eine Kamera, diverse DVDs, das GPS. Dominique, die hinterm Haus im Gartenhaus wohnt, erlebt sehr viel Schlimmeres: Ihre Schwester wird bei einem Überfall auf das Haus ihres Vaters von den Einbrechern niedergeschossen, während sie den Notfallknopf betätigt. Die Einbrecher fliehen, die Ausbeute: 200 Rand (ca. 18 Euro). Die Kugel streift Leber, Lunge und Wirbelsäule, aber richtet glücklicherweise keine lebensbedrohlichen oder paralysierenden Schäden an.

Es gibt auch andere Nachrichten in genau der selben Woche: Leo, der ebenfalls hinten im Garten wohnt und aus Simbabwe geflohen ist, bekommt endlich einen südafrikanischen Personalausweis. Leider nicht mit seinem Namen und seinem Geburtsdatum. Denn die sind bereits registriert unter “Illegale Einwanderung”, er wurde einmal deswegen festgenommen und zurückgeschickt.  Ein Personalausweis bedeutet eine Arbeitserlaubnis. G erzählt von seinem Job auf einem Pferdeturnier in Polokwane, wo die simbabweanische weiße Delegation mit hochklassigen Pferden in Luxuskarossen anreiste. Offenbar gibt es in dem Land, in dem keine öffentliche Infrastruktur mehr funktioniert, das Gesundheits- und Versorgungssystem komplett zusammengebrochen ist, eine Gruppe von Superreichen, die nicht von ihren Farmen verjagt wurden, sondern mit Mugabe zusammenarbeiten. Sie bewirtschaften die Farmen für Mugabe, geben einen Teil ihrer Erträge an die Regierung ab – und leben in einer Blase, in der ausländische Währung den Lebensstandard erhält. Ich lese in der Zeitung, dass Mugabe der zwölfreichste Privatmensch der Welt ist. Die Schweiz hat inzwischen seine Konten eingefroren.

Oceans sagt, eines hätte Mugabe richtig gemacht: er hätte seinem Volk Zugang zu Bildung ermöglicht. Das sei schließlich der Grund, warum die Immigranten aus “Zim” hier Arbeit bekämen, sie seien gut ausgebildet und würden für weniger arbeiten. Oceans ist – ja, was eigentlich: Galerist? Künstler? Kulturmanager? Sozialarbeiter? in Kliptown in Soweto. Als ich in Newtown in der Bag Factory, einem Künstlerkollektiv, eine Ausstellung anschaue, treffe ich auf Niels aus Berlin. Er ist Artist-in-Residence für einen Monat. Eine Woche lang leitet er einen Workshop in Kliptown im Battery Centre, einem Jugendzentrum. Kliptown liegt in Soweto – auf der anderen Seite der Bahnschienen, wie es heißt. Auf der anderen Seite der Bahnschiene gibt es keinen Strom, kein fließendes Wasser. Die Workshop-Woche soll mit einer kleinen Ausstellung und einem Konzert beschlossen werden. Ich verfahre mich auf dem Weg, der junge Mann an der Tankstelle, den ich nach dem Weg frage, bietet mir an, mit mir mitzufahren. Ich winke ab, etwas ängstlich, versuche seinen Beschreibungen zu folgen. Plötzlich ruft es hinter mir “No, you must go left, and then right!” Er war mir auf einem Fahrrad gefolgt, um zu sehen, ob ich richtig ankomme. Es ist schon fast dunkel, als ich auf dem Parkplatz vor dem Battery Centre ankomme.

Niels hat mit den Kindern einen Flughafen aus Pappe gebastelt. Die Kinder sind noch nie auf einem Flughafen gewesen. Stolz erklären sie mir das Modell, den Terminal, die Flugbahn, die Modeboutique. Ich unterhalte mich lange mit Andrew, einem 15jährigen Jungen, einer der wenigen, die fließend Englisch sprechen. Er erzählt, dass er Tänzer werden will, sich aber keinen Unterricht leisten kann. Er wäre bereits nach Newtown gefahren, wo die Compagnie Moving Into Dance Kurse anbietet, aber das würde zu viel Geld kosten. Stipendien gäbe es erst, wenn er die Schule abgeschlossen hat. Später wird er in den Gruppen mittanzen, die vor dem Konzert zeigen, was das Battery Centre unterrichtet: Gum Boot Dance, Hip Hop, Traditional Zulu Dance. Ich frage ihn, was seine Muttersprache ist. Tswana, sagt er. Warum tanzst du Zulu-Tänze? Das sei einfach besser angesehen.

Nach unzähligen Soundchecks, Stromausfällen und Arbeiten am Generator fängt das Konzert an. Es ist dunkel, lediglich die beiden Strahler auf dem Parkplatz beleuchten den Asphalt. Vielleicht 150 Leute sind da, der Leiter des Battery Centre tritt immer wieder auf die Bühne und beschwört die Jugendlichen, friedlich und gesittet zu bleiben. “It’s my show, it’s your show, it’s our show!” skandiert er immer wieder. Die Bands spielen, es wird getanzt. Die Jugendlichen bilden einen Kreis und lassen jeweils einen in die MItte tanzen. Niels und ich kaufen Bier in einer Shebeen, einer illegalen Kneipe und teilen uns eine Literflasche. Oceans versucht mich zu überreden, ins Import-Export-Geschäft mit ihm zu treten und lokal gefertigten Schmuck in Deutschland zu verkaufen. “Self-empowerment” sei das, das sei die beste Möglichkeit, den Frauen zu helfen. Ich winde mich. So sehr ich seine Bemühungen schätze, ich werde ihn enttäuschen. Ich hatte den Schmuck noch gar nicht gesehen.

Indra arbeitet viel mit dem Zentrum zusammen, bringt Künstler wie Niels hierher, hilft bei der Organisation von Konzerten. Wir gehen zusammen ins Holiday Inn, um das Klo aufzusuchen. Das Holiday Inn, welches – fast zynisch – direkt in Kliptown steht, um ausländische Besucher zu beherbergen. Angeblich ist es pleite. Wer will schon neben dem Elend in einem Luxushotel wohnen. Aber die Klos sind sauber und beleuchtet. Als Niels und ich uns etwas zu essen holen beim lokalen Fast-Food-Anbieter “Chicken Licken”, sitzt eine Gruppe von Jungs vor dem Lokal und sieht uns beim Essen zu. Ungeduldig wartet einer von ihnen am Eingang, bis ich ihm die Packung mit Hühnchenteilen reiche.

Die große abschließende Nachricht der Wahlwoche lautet: der ANC hat die Zweidrittelmehrheit verfehlt. Allerdings sehr knapp: 65,8 % lautet das Endwahlergebnis. Was heißt, es wird keine Verfassungsänderungen mit dem ANC geben. Die DA hat die Western Cape Province gewonnen. Helen Zille wird von ihrem Bürgermeisterposten in Kapstadt zurücktreten, um die Provinzregierung führen zu können. Heute wurde bekannt gegeben, dass die Feierlichkeiten zur Einführung in das Amt des neuen Präsidenten 75 Milliarden Rand (ca. 6,2 Milliarden Euro) kosten werden. Fairerweise muss man sagen, dass Mbeki bei seiner letzten Amtseinführung auch so viel ausgegeben hat. Die Südafrikaner lassen sich das Feiern ihrer Demokratie etwas kosten.

Ich sitze am Boarding Gate nach Frankfurt, nachdem ich eine Stunde am Check-in versucht habe, mein Gepäck durchzubringen. 20 kg sind 20 kg. Auch 21 kg werden bei South African Airways nicht akzeptiert. Erst als mein Mitbewohner mitbekommt, wie die Dame, die das Gepäck abwiegt, durchaus eine Ausnahme für eine Passagierin macht, winkt sie meine 21 kg durch. Ich höre am Boarding Gate, dass andere Deutsche draufzahlen bzw. umpacken mussten.

Ich bin schon wieder weg. Und vermutlich bald wieder da.

Geschrieben von aflecks

April 28, 2009 um 1:56 pm

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Stop Zuma!

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23. April 2009
Gestern war Feiertag. Südafrika hat gewählt. Lange lange Schlangen bildeten sich vor den Wahllokalen, Leute warteten Stunden, bis sie zur Wahlurne vordrangen. Die Wahlbeteiligung steht noch nicht fest, aber man rechnet mit ca. 80%. Höher als bei der letzten Wahl. Die Nachrichten sind voll von begeisterten Wählern, die bewegt sind durch ihre eigene Stimmabgabe. Südafrika feiert seine Demokratie.
Während erst 60% der Stimmen ausgezählt sind (endgültige Ergebnisse werden für das Wochenende erwartet), feiert der ANC zu dieser Stunde im Stadtzentrum seinen Sieg und dankt seinen Wählern. Straßen sind gesperrt, das gesamte Stadtzentrum scheint blockiert, Tausende und Tausende von Leuten feiern den ANC. Und feiern Zuma, der sich in Lederjacke tanzend und singend auf der Bühne mit seinen Parteigenossen zeigt.

Was feiern sie? Der ANC hat bisher – wie zu erwarten war – die große Mehrheit gewonnen. Aber: es ist immer noch nicht klar, ob er die Zweidrittelmehrheit erreichen wird. Die Stimmen, die ihm dazu fehlen könnten, scheinen überwiegend der DA, der Democratic Alliance von Helen Zille, zugefallen zu sein. In der Provinz Western Cape, wozu auch Kapstadt gehört, hat die DA knapp 50% der Stimmen bekommen. COPE liegt national abgeschlagen irgendwo bei einer einstelligen Prozentzahl, während die DA eine gute Chance haben, auf insgesamt 15% der Stimmen zu kommen. Die knapp 10 000 Stimmen der im Ausland lebenden registrierten Wähler, die bereits vor ein paar Tagen mehrheitlich in London und Canberra gewählt haben, haben zu mehr als Dreiviertel für die DA gestimmt.

“Stop Zuma” hieß es auf dem Wahlplakat, welches die DA in großer Eile hat drucken und noch aufhängen lassen, nachdem die Anklage wegen Korruption gegen Zuma von der Staatsanwaltschaft fallen gelassen war. Wie man es dreht und wendet: dieser Wahlkampf rotierte um Zuma. Tage, nachdem Zuma von der Anklage befreit war, setzte er zu einer Tirade gegen das Verfassungsgericht in Südafrika an. Die Richter würden sich zu wichtig nehmen, sie seien keine Götter. Zeitungsartikel waren voll von beunruhigten Kommentaren, die Zumas Verachtung für die südafrikanische Verfassung witterten.

Fassen wir dieses eher bewegte Führungszeugnis des bekennenden Polygamisten zusammen: eine Anklage wegen Vergewaltigung, die zwar in seinem Sinne beschieden wurde, aus deren Verhandlung jedoch seine legendäre Aussage hervorging, er hätte zwar gewusst, dass besagte Anklägerin HIV-positiv gewesen wäre, aber er hätte sich doch nach dem “einvernehmlichen Verkehr” geduscht; eine Anklage wegen Korruption und Hinterziehung von Geldern, bei deren ersten Verhandlung die gesamte Schuld auf seinen Finanzberater abgewälzt wurde, der nun nach vier Jahren vermutlich wegen schlechter körperlicher Verfassung vorzeitig entlassen wird; eine Revision der Anklage, die unter dem Verdacht steht, von Mbekis Regierung befördert worden zu sein und deswegen fallen gelassen wird. Warum also wurde er nicht gestoppt?

Die Political Analysts überschlagen sich in der Lobpreisung des diplomatischen und integrativen Charakters Zumas. Er hätte es geschafft, die Leute zu mobilisieren. Er sei in die Townships gegangen, in die Kirchen, hätte direkt auf Anfragen und Bedürfnisse reagiert. Er hätte einen hervorragenden Wahlkampf geliefert. Er hätte den Menschen Hoffnung gegeben, dass sich etwas ändert. Denn genau die Probleme, die allerorts angeprangert werden – Korruption, Vetternwirtschaft, unzureichende Bildungs- und Wohnungsbauinitiativen – hat sich der ANC auf die Fahnen geschrieben. Auch wenn die Wähler dieselbe Partei wählen, die in den vergangenen Jahren eben diese Punkte vernachlässigt hat, so haben sie dennoch das Gefühl, eine andere Partei zu wählen. Zuma ist der afrikanische Führer nach dem europhilen Mbeki. Er ist der starke Mann im Land nach dem akademischen Intellektuellen, der sein Heil in der Lösung der Konflikte anderer Länder suchte. Zuma ist die Erlösung nach Mbeki.

Die Wahlen sind verhältnismäßig friedlich gelaufen: keine größeren Unruhen. Im Eastern Cape ist ein prominenter Parteifunktionär von COPE ermordet worden. Ein anderer Wahlhelfer wurde angeschossen. In diversen Wahllokalen gab es nicht genug Wahlzettel und -urnen, was großen Unmut auslöste. Was auch damit zu tun hat, dass man in Südafrika wählen darf, wo man möchte und nicht nur dort, wo man gemeldet ist. Es gab diverse sogenannte “intimidations” von Wählern und einige Vorkommnisse, wo man bereits ausgefüllte Wahlzettel in Wahllokalen fand (man fragt sich, wie viele man nicht gefunden hat), die Verantwortlichen wurden sofort suspendiert, heißt es. Im Free State war ein Laster mit Wahlurnen in einen Unfall verwickelt, die Straße war mit Wahlzetteln bedeckt, die Stimmen wurden für ungültig erklärt.

Zahira, eine meiner Archivarinnen, hat nicht gewählt. Ihr Freund hätte keine Lust gehabt, sie zum Wahllokal zu fahren. G hat auch nicht gewählt. Er hätte versäumt, sich zu registrieren. Andile hat natürlich gewählt. Natürlich ANC. Marieta und Freek haben auch gewählt, ich treffe sie am Wahlabend, sie haben den obligatorischen schwarzen Tintenfleck auf dem Finger, mit dem jeder markiert wird, der gewählt hat. Nur 20 Minuten hätten sie gewartet, da sie in dem kleinen Vorort von Vereeniging gewählt haben. Sie wollen nicht so richtig rausrücken, was sie gewählt haben. Ich vermisse die Zuma-Begeisterung, die Freek noch letzten Oktober an den Tag gelegt hatte. “You know, it is a cultural difference. African people just don’t think for a whole nation. They think in tribes. This election is a tribal question. And it seems to be time for a Zulu.”

Ich frage mich, welche seiner mindestens vier Frauen er wohl zur First Lady küren wird. Nothing can stop Zuma.

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Geschrieben von aflecks

April 23, 2009 um 10:31 pm

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Cruising South Africa – Voortrekker Monument

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Kurz bevor man vom Süden kommend nach Pretoria hineinfährt, steht auf einem Hügel von weitem gut erkennbar das Voortrekker Monument. In seiner Monumentalität erinnert es an das Völkerschlachtdenkmal. Wir zahlen ein kräftiges Eintrittsgeld, pro Person und pro Auto. Das Monument ist den Buren gewidmet, die im 19. Jahrhundert aus der Kapkolonie ins Land zogen. Es beschwört den Geist der Afrikaner, so nennen sich die afrikaanssprachigen Buren in Südafrika. 1937 wird mit dem Bau begonnen, 1949 wird es eröffnet. Drei namhafte Anführer des Großen Trecks stehen an den Ecken des Denkmals: Andries Pretorius, Piet Retief und Hendrik Potgieter. An der vierten Ecke steht “Der Voortrekker”. Um das Monument herum ist eine Mauer, deren Relief eine Wagenburg abbildet. Es ist das Symbol des Afrikaner-Volkes: loyal, solidarisch, standhaft, in der Minderheit einer Mehrheit gegenüber, wehrhaft, siegreich. “Ons vir jou Suidafrika” steht auf dem Altarstein im Keller des Monuments, auf welches man hinunterblicken kann. Wir für dich, Südafrika. Einmal im Jahr, am 16. Dezember, scheint die Sonne durch das Loch in der Kuppel direkt auf den Altarstein, um den sich allährlich eine Masse von afrikaans Leuten versammelt. Der 16. Dezember ist das Datum der Schlacht von Blood River im Jahre 1838, bei der 470 Voortrekker gegen geschätzte 10 000 Zulus aus ihrer Wagenburg heraus kämpften und dabei ca. 3 000 Zulus töteten, die in den Buffalo River fielen, der sich rot verfärbte. Nur drei Voortrekker wurden verletzt. Gott hatte das Afrikanervolk erwählt, er hatte es gesegnet und beschützt. Die Erwählten fühlten sich nicht nur berechtigt, sogar beauftragt, sich das Land und die Menschen untertan zu machen. In der Ausstellung wird eine Geschichte Südafrikas beschworen, welches erst mit dem Erschließen des Landes durch die Buren und den Opfern in Kriegen mit Zulus, Engländern und anderen Feinden, überhaupt zu existieren beginnt. Von Unterdrückung oder Apartheid gar keine Rede. In einem Glaskasten sieht man die ewige Flamme der Afrikanerseele brennen. Seit ich 1992 dort war, scheint nichts verändert außer die Ausstellungstafeln, auf denen nun auch eine Textfassung in Zulu steht.

Geschrieben von aflecks

April 13, 2009 um 1:52 am

Cruising South Africa – Buffels Bay

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Das Hostel hat blaue Dächer und steht in den Dünen. 20 Meter zum Wasser. Niemand auf dem Strand zu sehen.

Geschrieben von aflecks

April 13, 2009 um 12:02 am

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Cruising South Africa – Cape Agulhas

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Es streiten sich die Südafrikaner, ob der Indische und der Atlantische Ozean am Cape Point oder am Cape Agulhas, der südlichsten Spitze Afrikas, zusammenfließen. Cape Agulhas ist vor allem ein Leuchtturm mit einem kleinen Restaurant im Leuchtturmhaus und einem roten Briefkasten davor, der so auch detailgenau in Cornwall stehen könnte.

Geschrieben von aflecks

April 12, 2009 um 11:48 pm

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Cruising South Africa – Robben Island

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Einer der Gründe, für die Zuma am 22. April gewählt werden wird, ist seine Autorität als ehemaliger Widerstandskämpfer und politischer Gefangener. Im Gegensatz zum amtierenden Präsident Thabo Mbeki, der 1990 aus dem Exil in England zurückkehrte, saß Zuma in den 60ern und 70ern 10 Jahre lang auf Robben Island. Mandela saß hier 18 Jahre. Mit dem Boot fährt man vom Hafen in Kapstadt ab, um zum südafrikanischen Alcatraz zu gelangen. Nach einer abenteuerlichen Sicherheitskontrolle dauert es 40 Minuten. Wir geraten auf den Bus, in dem eine Gruppe von freiwilligen irischen Helfern, die Township-Häuser aufbauen, sich bemüßigt fühlen, dem Guide am Ende ein irisches Ständchen zu bringen. Wir sehen  verlassene Häuser, eine ehemalige Kirche für Leprakranke, eine weitere Kirche, in der Paare aus Kapstadt besonders gerne heiraten, eine Moschee, eine alte britische Militärstation. Im Gefängnis werden wir von einem ehemaligen Gefangenen in Empfang genommen, der uns die Abläufe im Gefängnis erklärt. Vor Mandelas Zelle entsteht Stau. Auf dem Rückweg stehen wir draußen neben dem Kapitän der Fähre. Am Quai steht eine Gruppe mit PAC-T-Shirts (Pan African Congress) im Toyi-Toyi-Schritt. Der Kapitän an der Reling schüttelt den Kopf. “You’re staying Johannesburg? That’s where they’re throwing bricks at cars! You know, Apartheid was bad, but now…”

Geschrieben von aflecks

April 12, 2009 um 11:21 pm

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Cruising South Africa – Cape Point

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Barrie und Maureen in Kapstadt sind gastfreundlich wie immer. Wir fahren mit Maureen und Shayne, ihrer mittleren Tochter, nach Cape Point, wo der Indische und der Atlantische Ozean angeblich zusammenfließen, picknicken dort am Strand, verbrennen in der Sonne. Auf dem Rückweg Brillenpinguine in Boulders und dann endlich – der erste Sprung ins Wasser in Fischhoek.

Geschrieben von aflecks

April 12, 2009 um 3:52 pm

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